Drei Tage nach dem furiosen Auswärtssieg in der Champions-League bei Galatasaray Istanbul nahmen wir das Bundesliga-Heimspiel gegen Hannover 96 optimistisch in Angriff. Die Zielsetzung war ganz klar, die Trendwende in der Bundesliga sollte herbeigeführt werden. Dementsprechend spielte die Borussia auch in der ersten Halbzeit sehr schwungvoll, überbot sich aber wie schon so oft im Auslassen bester Torchancen. Die Strafe folgte dann in der zweiten Halbzeit in Form des entscheidenden Gegentreffers per Freistoß. Unser in den letzten Jahren herausragende Keeper Roman Weidenfeller besann sich in dieser Situation leider nicht auf seine überragende Klasse sondern zog es vor mit seiner unglücklichen Falleinlage eine Bahnschranke zu imitieren. Am Ende stand so eine zwar unglückliche, aber nicht unverdiente Niederlage gegen die sonst in der Fremde so schwachen Hannoveraner. Mut machte nach dem Spiel die Reaktion der Zuschauer, die die Mannschaft nicht auspfiffen sondern ihre Unterstützung für den Verein kundtaten. Nur gemeinsam kann der Weg aus der Krise beschritten werden. Kurzfristig die Wende herbeizuführen erscheint aber mit dem Auswärtsspiel in München vor der Brust sehr schwierig.

 

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